Schamhaarentfernung

Kommt der Sommer, kommt die Badezeit. Die Strandfigur wurde extra antrainiert und Frauen verbrachten Stunden, Männer mindestens ein paar Minuten, im Shoppingcenter, um sich für die Badesaison einzukleiden. Ist der neue Bikini, Badeanzug oder die Badehose gefunden, kann nur noch ein bestimmtes Übel das Bild zerstören. Ungewollte und unangenehme Behaarung, welche durch die knappen Höschen quillt lässt den neue Bademode in den Hintergrund rücken. Das Erscheinungsbild ist zerstört und man wirkt auf andere Personen ungepflegt und unattraktiv. Dies kann soweit gehen, dass die eigene Psyche und das Selbstwertgefühl darunter leiden. Heutzutage gehört zur Haut- und Körperpflege auch die Kontrolle und Pflege der Körper- und Schambehaarung. Nicht nur bei Frauen gilt ein haarfreier Intimbereich als Standard, auch die Männer wurden längst von diesem Trend eingeholt.

Die Methoden sind vielseitig und unterscheiden sich wenig von denen der normalen Körperenthaarung. Von der Rasur über das Wachsen, Lasern, Bleichen bis hinzu Enthaarungscremes und der Elektrolyse ist alles möglich. Stellt sich nur die Frage, ob man sich einige Methoden, welche schon an allen anderen Körperbereichen unangenehm sind oder gar schmerzen, im Intimbereich antun möchte. Außerdem sollte man sich überlegen welche Art der Haarentfernung man möchte. Temporär oder dauerhaft? Beides hat seine Vor- und Nachteile bezüglich des finanziellen und zeitlichen Aufwands. Beispielsweise ist das Rasieren oder das Nutzen von Enthaarungscremes zwar für kurze Zeit effektiv, aber auch sehr zeitaufwändig, da es regelmäßig wiederholt werden muss. Außerdem sollte speziell beim Rasieren sehr vorsichtig vorgegangen werden und etwas Übung von anderen Körperteilen vorausgegangen sein. Ferner sind diese Methoden mit etwas Risiko verbunden. Beim Rasieren kann die empfindliche Haut verletzt werden und es kann zu Rötungen, Pickelbildung oder Infektionen kommen. Enthaarungscremes hingegen können schädliche Stoffe enthalten, welche zu Irritation der Schleimhäute oder bei Augenkontakt sogar zur Erblindung führen können. Aus diesem Grund sollte eine solche Creme unbedingt mit Bedacht ausgewählt werden.

Die Haarentfernung mit Heißwachs oder das Epilieren erzielen eine etwas langfristigere Wirkung, jedoch kann sich jeder, der so etwas schon mal benutzt hat, denken, wie unangenehm eine solche Methode wohl im Intimbereich sein kann. Eine schonende und langfristige, aber meist teure Methode ist die Haarentfernung mittels IPL- oder Laserbehandlung. Vereinfacht erklärt wird dabei mit Hilfe von Licht- oder Laserimpulsen die Haarwurzel verödet, sodass keine neuen Haare mehr nachwachsen. Für eine dauerhafte Haarentfernung ist es jedoch notwendig, mehrere Sitzungen (ca. 3-6) in monatlichem Abstand bei einem Spezialisten zu besuchen, welche pro Behandlung bei ca. 100 € liegen können. Hochgerechnet auf mehrere „haarfreie Jahrzehnte“ kann sich jedoch auch dieser Aufwand lohnen. Insgesamt gilt es für sich selbst abzuwägen, welche Methode sinnvoll ist. Hat man die finanziellen Mittel zur Verfügung und möchte langfristig Ruhe vor Intimbehaarung haben, eignet sich die dauerhafte Haarentfernung. Nimmt man kontinuierlichen Zeit- und Finanzaufwand für Rasur oder Enthaarungscreme in Kauf, fühlt sich damit aber wohler, sind diese Methoden zu empfehlen. Letztendlich sollte bei allen Methoden die man selbst anwendet äußerst vorsichtig vorgegangen werden, da der Intimbereich sehr empfindlich ist und bei Methoden die man anwenden lässt, ein seriöser und erfahrener Spezialist gesucht werden.

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